08.03.17

Ko Phi Phi

Stop 3: Ko Phi Phi Don - das touristische Paradies



Im Reisebüro angekommen musste ich erstmal überlegen, wohin die Reise gehen soll und nach kurzer Inspiration, durch den Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio, entschied ich mich für Ko Phi Phi. Nach einer entspannten Anreise (Danke Netflix) mit dem Boot und Minivan war ich schon im Paradies. Palmen dominierten die kleinen Inseln und auf dem ersten Blick sah die Insel auch nicht überfüllt aus, aber falsch gedacht. Am Bootssteg angekommen in Ko Phi Phi Don musste ich 20 Baht für den Erhalt der Umwelt bezahlen und planlos mein Hostel finden, ohne Internet und Google Maps. Eigentlich sollte das keine schwere Sache sein, denn die Insel erstreckt sich nur über wenige Kilometer und die „Hauptstadt“ ist nicht sonderlich groß. Mir kam es vor wie ein kleines Labyrinth. Eine Gasse glich der anderen. Als ich ankam war die Rezeption meines Hostels schon längst geschlossen, aber nach einer Weile kam ein Mitarbeiter aus der Tür heraus und hat versucht mir zu erklären, dass das Hostel schon ausgebucht sei, obwohl ich ein paar Stunden vorher das Zimmer gebucht habe. So brachte er mich in ein anderes Hostel und die Sache hatte sich erledigt.
Den Abend habe ich auf der ruhigen Seite von der Insel verbracht.  Am nächsten Tag bin ich zum Long Beach gegangen, was so ca. 2 Stunden gedauert hat. Man muss wissen, dass es dort keine Straßen gibt, nur Fußwege. Deshalb kann man viele Strände nur per Taxiboot erreichen. Der Weg war geprägt von Hippie Bars, schönen Stränden und steinigen Wegen. Als ich ankam sah ich diesen langen, goldenen Sandstrand und das Kristallblaue Wasser, das sich in der Sonne spiegelte . Es war unbeschreiblich schön. Von weitem sah man Ko Phi Phi Leh, dem Drehort von „The Beach“. Eine Insel die man von Phi Phi Don nur mit dem Boot erreicht und die Preise sind erschreckend hoch. An dem Tag war ich noch echt entschlossen zum berühmten Maya Bay zu gehen, jedoch haben mich die schlechten Reviews und die vielen Touristen davon abgehalten. Vielleicht beim nächsten mal. Abends glich die Insel dem Ballermann. Überall am Strand gab es dutzend Feuershows, Buckets für 4€ und ein paar Clubs. So entschied ich mich am zweiten Abend mit einer Brasilianerin dahin zu gehen und es war schlechter als gedacht. An Tag 3 war ich mit Hans, einem anderen Deutschen,  verabredet, da wir zusammen zur abgelegenen Bamboo Island wollten. Nach einer einstündigen Wanderung über die Hügel im Dschungel war ich am Lana Bay, beim Treffpunkt. Keine Menschenseele war weit und breit zu sehen, auch Hans nicht. Im Endeffekt ist er also alleine dorthin gefahren und ich verbrachte den ganzen Tag am Strand. Am darauffolgenden Tag bin ich Nachmittags zu den anderen Deutschen ins Hotel und bis zum späten Abend tranken wir Bier und redeten über Gott und die Welt. Später kamen zwei Frauen aus München dazu und nach deren Ankunft sind wir gut gelaunt feiern gegangen.
Am nächsten morgen musste ich auch schon meinen Rucksack packen, denn das Abenteuer ging nun auf Ko Lanta weiter!

Meine Meinung zu Ko Phi Phi ist durchschnittlich gut, denn neben den zahlreichen Party’s in der Nacht, kann man am Tag wirklich super am Strand relaxen und die Seele baumeln lassen. Mit etwas Glück findet man sogar einen Strand ganz für sich alleine. Bootstouren und Restaurants gibt es dort auch wie Sand am Meer. Die einzigen Kritikpunkte sind die teuren Preise, die vielen Touriste und der Müll der verteilt auf der ganzen Insel herumliegt. Mein Tip ist definitiv die Insel zu Fuß zu erkunden, denn ich finde es richtig aufregend ohne Plan irgendwo hinzugehen. Wenn ihr von Phi Phi Town über den großen Berg nähe Lana Bay seid, dann müsst ihr unbedingt die kleine Stadt zwischen den Bergen besuchen! Man kann dort viele schöne Bars und Restaurants für weniger Geld als in der „Hauptstadt“ finden. Allgemein ist Ko Phi Phi wirklich „teuer“ im Gegensatz zu den anderen Inseln, für das Hostel habe ich das doppelte bezahlt als woanders und die Wasserpreise sind auch erheblich teurer. Aber man meckert auf hohem Niveau, denn im Endeffekt ist es für uns Europäer trotzdem total billig.

// SNAPCHAT - DENNISBOLDT


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